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12115 ProjektbildRecherche über die Geschichte des Dorfes Skorodne im Rahmen des Projektes

„Vergessene Bewohner der Beskiden“.

©http://www.geschichtswerkstatt-europa.org

Die Recherchegruppe besteht aus Olha Samborska, Zoryana Svystovych und Anna Gluh. Die Recherchen wurden zwischen April und September 2012 durchgeführt.

Das Projekt „Vergessene Bewohner der Beskiden“ hat zum Ziel, die Geschichte des Dorfes Skorodne (im heutigen Südost-Polen liegend) sowie  die Vertreibung von 1951 anhand der mündlichen Überlieferung der noch lebenden Bewohner aufzuzeigen. Das Dorf Skorodne gehörte zur Region Drohobychs, die von 1939 bis 1951 im Staatsgebiet der ukrainischen sowjetischen Republik lag. Fast die gesamte Dorfbevölkerung von Skorodne wurde in die Südukraine (Krywe Ozero, Region Mykolaiv) deportiert, wo die meisten Interviews durchgeführt wurden. Weitere Interviews fanden in Ramatuelle (Frankreich) sowie in Stettin, Lutowiska und Skorodne (Polen) statt.

Die Geschichte der Vertreibungen im speziellen, aber auch die der gesamten Beskiden-Region hinterlässt noch viele ungeklärte Fragen. Unter dem  sowjetischen Einfluss war es verboten bzw. wurde es bewusst unterdrückt, über diesen Teil der Geschichte zu reden. Die meisten der hierzu vorhandenen schriftlichen Nachweise waren für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Die Aufarbeitung der Umsiedlung der ethnischen Ukrainer in und aus Polen wird hauptsächlich mit der „Aktion Weichsel“, der Vertreibung der größten Bevölkerungsgruppe, den Lemken, im Jahre 1947 assoziiert.

Damals wurden über 150.000 Bewohner aus den Beskiden gewaltsam nach Nordwest-Polen umgesiedelt.

Die Vertreibung der Ukrainer in den Jahren 1940-1951 aus Polen und West Ukraine (damalige Drohobych Region) bestand aber aus mehreren kleinen und großen Etappen. In den Anfangsjahren wurde versucht, die Ukrainer zum freiwilligen Wegzug zu bewegen, Gewaltanwendungen steigerten sich jedoch im Laufe der Jahre und mündeten in die letzte Deportationswelle 1951, welche unter dem Deckmantel des „polnisch-sowjetischen Gebietsaustausches“ durchgeführt wurde. Nach offiziellen Angaben waren bei diesen Vertreibungen im Jahre 1951 32.066 Personen betroffen.

Das ist im Vergleich mit der „Aktion Weichsel“ zahlenmäßig wenig, jedoch für die Betroffenen eine nicht minder schicksalhafte Erniedrigung.

Die „Aktion Weichsel“ wurde intensiv von ukrainischen Diasporen in Polen, Ukraine, USA, Kanada, England, u.a. aufgearbeitet, während die später erfolgte „Aktion 1951“ bislang wenig erforscht ist und nach wie vor im Schatten der „Aktion Weichsel“ steht.

Die nachfolgende Generation dieser Vertriebenen hat die Ereignisse von 1951 zum Thema gemacht und versucht, diesen weißen Fleck in der Geschichte ihrer Vorfahren zu verstehen.

So erschienen die Werke von Roman Kabachij, Darija Petrechko, Iwan Nitocko, u.a.[1]. Diese Werke beschreiben die Deportationen an sich und die Konsequenzen, die sich daraus ergaben. Sie sind eine wichtige Grundlage, um die Ereignisse von 1951 aufzuarbeiten, die Vorgeschichte der Bewohner wird dabei jedoch nicht dargestellt. Somit besteht die Gefahr, dass die Identität der Bewohner mit der Vertreibung in Vergessenheit gerät.

Die Bewohner der 1951 verschobenen Territorien aus der Region Ustrzyki Dolne (heutiges Polen) wurden automatisch zur Bevölkerungsgruppe der Bojken gezählt. Der Name „Bojken“ wurde im 19. Jahrhundert vom griechisch-katholischen Priester Josyp Levyckij im Vorwort zu seinem Werk „Grammatik“ (1831) erstmalig verwendet und bezeichnet diejenigen Bewohner der Karpaten, die zur ukrainischen Bevölkerungsgruppe gehören. Hierbei werden die Bewohner der Region Ustrzyki Dolne in den Beskiden (dem heutigen Bieszczady) als „West-Bojken“ bezeichnet.

Mit dem Ziel, alle möglichen Quellen zur Thematik der Deportation 1951 zusammen zu tragen, wurde 2005 das Online Portal „Domiv“ www.bojky.wordpress.com von Olha Samborska gegründet. Darüber hinaus interessierte auch die gesamte Geschichte der Region der Beskiden. Das große Interesse an der Thematik zeigte sich an der internationalen, regen Beteiligung an diesem Online-Portal, überwiegend durch die Nachfahren der ehemaligen Bewohner dieser Beskiden-Region. Die wenigen existierenden Unterlagen über die Geschichte dieser Zeit und über dieses Gebiet sind nicht zentral gelagert, sondern über mehrere Orte verstreut[2] und zudem in unterschiedlichen Sprachen verfasst worden. Diese Voraussetzungen bewogen uns dazu, hier weitergehende Recherchen durchzuführen, um ein besseres Verständnis für diese Region und seine Geschichte auf zu zeigen.

Als Ausgangspunkt unserer Recherchen haben wir das Dorf Skorodne ausgewählt, welches beispielhaft für die Geschichte der gesamten Region steht. Viele dieser Dörfer sind aufgrund der Vertreibungen verschwunden – von dem ausgewählten Dorf Skorodne stehen nur noch wenige Häuser. Die Skorodne zugeordnete Gemeinde (Gmina Lutowiska, Woiwodschaft Karpatenvorland, Polen) besitzt keinerlei Unterlagen aus dieser Zeit, da die polnischen Einwohner erst nach 1951 im Rahmen des polnisch-ukrainischen Gebietsaustausches aus der Ukraine dorthin umgesiedelt wurden. Zeitzeugenaussagen sind hierbei oft die einzigen Quellen.

Es wurde die Methode der Oral History verwendet, indem allen Befragten dieselben Fragen gestellt wurden („Wie erinnern sie sich an das Leben in Skorodne vor, während und nach dem 2. Weltkrieg?“). Zwischen den Fragen wurde den Interviewten die Möglichkeit gegeben, frei zu sprechen. Insgesamt wurden 20 Personen befragt. Jedes Interview dauerte zwischen zwei und vier Stunden. 15 der 20 Interviewten wurden in der Zeit von 1928 bis 1940 in Skorodne geboren und sind die ältesten noch lebenden Zeitzeugen. Die Schwerpunkte der Auswertung lagen in der Geschichte des Dorfes, Traditionen und Beziehungen untereinander sowie den wichtigsten Ereignissen im Dorf.

Folgende Personen wurden interviewt:

(Alle Interviewten außer diejenigen mit der Nummerierung 15. bis 20 sind in Skorodne geboren und nach Krywe Ozero zwangsumgesiedelt worden. Neben dem Geburtsjahr, welches nicht von allen Interviewten bekannt ist, stehen die Orte der durchgeführten Interviews)

  1. Stec Kateryna, geb. 1930, Krywe Ozero, Ukraine
  2. Marojko Natalia, geb. 1928, Krywe Ozero, Ukraine
  3. Vaskiv Maria, geb. 1928, Krywe Ozero, Ukraine
  4. Vaskiv Ivan, geb. 1927, Krywe Ozero, Ukraine
  5. Duda Petro, geb. 1935, Krywe Ozero, Ukraine
  6. Cyktor Ivan, geb. 1935, Ivano-Frankivsk, Ukraine
  7. Bahur Maria, geb. 1935, Krywe Ozero, Ukraine
  8. Kryzhanivska Maria, geb. 1926, Krywe Ozero, Ukraine
  9. Zhuk Fenja, geb. 1929, Krywe Ozero, Ukraine
  10. Voloshanivska Maria, geb. 1945, Krywe Ozero, Ukraine
  11. Krohmal Illja, geb. 1940, Kirovograd, Ukraine
  12. Samborska Anna, geb. 1940, Mykolajiv, Ukraine
  13. Krohmal Anna, geb. 1927, Krywe Ozero, Ukraine
  14. Kertychak Maria, geb. 1930, Krywe Ozero, Ukraine
  15. Lohajivskyj Vasyl, geb. 1930, Krywe Ozero, Ukraine, Zwangsarbeiter
  16. Rogalja Anelja, geb. 1928, Ramatuelle, Frankreich,  Zwangsarbeiterin in Deutschland
  17. Kondisar Janina, Geburtsjahr nicht bekannt, Skorodne, Polen, heutige Bewohnerin von Skorodne
  18. Holubowska Polina, Geburtsjahr nicht bekannt, Skorodne, Polen, zwangsumgesiedelt aus einem anderen Teil Polens nach Skorodne
  19. Drozd Stanislaw, Geburtsjahr nicht bekannt, Myczkow, Polen, Direktor des Bojken-Museums von Myczkow
  20. Bacior-Michalska Zofia, Geburtsjahr nicht bekannt, Lutowiska, Polen, Sekretärin des Bürgermeisters von Lutowiska

 

 

Ergebnisse der Recherchen:

  1. Ethnische Aspekte

Es war für uns wichtig, das ethnische Zugehörigkeitsgefühl der Bewohner aus Skorodne herauszufinden. Wie bereits oben erwähnt, werden nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten die damaligen Bewohner aus dieser Region entweder den Lemken, den Bojken oder einer Mischung aus beiden zugeordnet. Die von uns interviewten Zeitzeugen haben jedoch durchweg gesagt, dass sie sich keiner dieser zwei Gruppen zugehörig fühlen bzw. die Bezeichnungen „Lemken“ und Bojken“ eher allenfalls ironisch verwendeten (z.B. wurde ironisch gesagt „du, blöder Lemko“ oder „du, dummer Bojko“). Stattdessen identifizierten sie sich als Galizier (Halychany) oder Ukrainer (Ukrajinci), je nachdem, zu welchem Land sie sich historisch zugehörig fühlten. Von der polnischen Regierung wurden sie – anknüpfend an die Bezeichnung aus dem Habsburgerreich – als „Rusnacken[3]“ bezeichnet. Ebenfalls wurde berichtet, dass in der Schule auch die „russinische Sprache[4]“ gelehrt wurde, obwohl sie selbst eine eigene Sprache sprechen, die in der Ukraine als „Bojken-Dialekt“ bekannt ist. Die Frage, wie die Bewohner sich in der heutigen Zeit selbst bezeichnen würden, beantworteten alle mit „Skorodynci“. D.h., die Identifikation mit dem Dorf stand damals wie heute über der von außen angegebenen Zuschreibung.

  1. Zugehörigkeit zur Dorfgemeinschaft

Die Identifikation mit dem Dorf ist wie unter 1. beschrieben, der wichtigste Teil der Identität der ehemaligen Bewohner von Skorodne. Nach den Aussagen der Zeitzeugen handelte es sich um eine Gemeinschaft, die aus einem gut organisierten System bestand. Charakteristisch für das Dorf war eine komplette Selbstversorgung mit nachhaltiger Bewirtschaftung. In dieser Lebensgemeinschaft entwickelten sich diese wirtschaftlichen, aber auch kulturellen Verknüpfungen innerhalb des Dorfes, die frühgeschichtliche stammes-ähnliche Züge aufwiesen.

  1. Verhältnis zu den Juden innerhalb des Dorfes

Innerhalb Skorodne lebten auch mehrere jüdische Familien, die zahlenmäßig eine Minderheit gegenüber den hier beschriebenen Ukrainern bildeten und ihre eigene Kultur und Identität innerhalb des Dorfes bewahrten. Das Verhältnis zu ihnen wird von den Befragten als freundlich und kooperativ beschrieben. Mit Kriegsbeginn und der Besatzung 1939 versuchten die Deutschen, künstliche Spannungen gegenüber den Juden aufzubauen, die jedoch bei den ukrainischen Bewohnern von Skorodne nicht aufgenommen wurden. In allen Interviews, die geführt wurden, sind keinerlei antisemitische Tendenzen oder Aussagen festzumachen gewesen.

In der Literatur[5] werden die Bojken als Handlanger der Nazis bezeichnet, die u.a. auch die Tötungen von Juden unterstützt haben sollen[6]. Die Interviewten erzählten, dass sie während der Besatzung in den Jahren von 1939 bis 1942 trotz Verbotes die jüdischen Dorfbewohner mit Lebensmitteln unterstützten, auch wenn die eigene Versorgung knapp war. Anhand der Aussagen der Interviewten wurden die ukrainischen Bewohner von Skorodne von den Deutschen unter Todesstrafe gezwungen, Zeugen des Massakers an Juden in Lutowiska im Juni des Jahres 1942 zu sein. Dabei sollten sie während des Massakers, welches sich über eine ganze Nacht erstreckte, eine menschliche Kette um Lutowiska bilden, um fliehende Juden aufzuhalten. Dieses schreckliche Massaker zog beinahe ein weiteres Unheil für die Ukrainer von Skorodne nach sich. Aus ungeklärten Gründen wurde die aufgeschüttete Erde dieses Massengrabes aufgewühlt, was von den Nazis den Bewohnern von Skorodne angelastet wurde. Es wurde der Befehl ausgegeben, dass jede 10. Familie von Skorodne erschossen werden sollte. Nur mit Hilfe des griechisch-katholischen Priesters der Region konnten die Nazis überzeugt werden, dass die Bewohner unschuldig sind und das Unheil somit im letzten Moment abgewendet werden. Daraufhin wurde der Befehl ausgesetzt[7].

  1. Verhältnis zu den Polen innerhalb des Dorfes

Innerhalb Skorodne lebten auch einige polnische Familien, die zahlenmäßig eine Minderheit gegenüber den Ukrainern bildeten. Auch hier wurde von einem freundschaftlichen Verhältnis vor Kriegsbeginn berichtet. Hierbei wurden auch mehrere Beispiele von polnisch-ukrainischen Hochzeiten angeführt. Sämtliche Polen mussten das Dorf verlassen, nachdem die ukrainische Aufstandsarmee (UPA) Anfang der 40er Jahre Truppen entsandte, um aus ihrem nationalistischen Verständnis heraus, die „Ukraine von anderen Nationen zu befreien“[8]. Viele dieser polnischen Familien sind nach West-Polen geflohen bzw. wurden getötet, wenn sie es nicht rechtzeitig schafften, die Flucht anzutreten.

  1. Beteiligung an der Ukrainischen Befreiungsarmee (UPA)

Wie bereits oben erwähnt, war die Beskiden-Region von der UPA durchsetzt. Viele Bewohner von Skorodne waren aktiv agierende Partisanen der Hromenko-Truppe, einer Hundertschaft der UPA, die ihre Stützpunkte in den Wäldern der Umgebung hatten. Von vielen Dorfbewohnern wurden sie dabei mit Lebensmitteln unterstützt und als Helden betrachtet. Dieser Zustand änderte sich grundlegend, nachdem 1947, nunmehr unter sowjetischer Herrschaft stehend, Teile dieser Hromenko-Truppe nach Westdeutschland geflohen ist. In dieser Zeit standen die Bewohner von Skorodne unter dem Zugzwang, mit den Sowjets zu kooperieren, gleichzeitig aber die noch weiter in den Wäldern kämpfenden Partisanen zu unterstützen. Im Zuge dieser Gratwanderung wurden 10 Bewohner von Skorodne erschossen bzw. auf anderem Wege umgebracht, wobei nicht geklärt ist, welche Seite dafür verantwortlich zeichnete[9].

  1. Zwangsarbeit

Ein Teil der Bewohner von Skorodne (10 Personen) wurde im Zuge der nationalsozialistischen Besetzung Anfang der 40er Jahre nach Deutschland gebracht und zur Ausübung von Zwangsarbeit verpflichtet. Unter den Interviewten sind 3 Personen, die bis zum Ende des Krieges in Deutschland waren. Eine davon, die in Berlin eingesetzt worden war, ist vor Kriegsende nach Skorodne zurückgekehrt, die beiden anderen sind nach Frankreich bzw. nach Polen ausgewandert. Die Schilderungen dieser ehemaligen Zwangsarbeiter über Skorodne unterscheiden sich von denen der anderen Interviewten. Bezeichnend ist die stärker vorhandene Nostalgie zum Gemeinschaftsleben in Skorodne. Beispielhaft ist die Interviewte aus Frankreich zu nennen, die seit ihrer Trennung von Skorodne nur einen schriftlichen Kontakt zu ihrer Familie aufrechterhalten konnte.

  1. Weitere Ergebnisse des Projekts

a)     Es wurden zahlreiche Foto-, Audio- und Videoaufnahmen von Zeitzeugen über das dörfliche Leben, traditionelle Sitten, Volkslieder, Legenden und erlebte Geschichten sowie von zahlreichen Reliquien des Dorfes, die aus Skorodne mitgenommen wurden, erstellt.

b)     Mithilfe der Befragungen konnten sämtliche Bewohner mit Vor- und Nachnamen sowie deren „Spitznamen“ und eine Karte von Skorodne, die aus mehr als 150 Häusern bestand, rekonstruiert werden. Ebenso konnte ermittelt werden, wo sich sämtliche Bewohner in den Jahren nach der Umsiedlung aufgehalten haben[10]. Darüber hinaus sind auch die Codenamen von allen UPA-Kämpfern, die in Skorodne aktiv waren, erfasst worden.

c)     Mithilfe der ausgewerteten Interviews wurde eine Serie von Online-Berichten mit den vorgestellten Ergebnissen auf dem online Portal „Domiv“ (www.bojken.wordpress.com) veröffentlicht[11]

Zur Aufarbeitung der Geschichte Skorodnes wurden folgende Quellen und Literatur verwendet:

 

  1. F. Antoni Ossendowski „Karpaty i Podkarpacie“, Cuda Polski, Poznan, Rzeszow, 2011
  2. Krajobrazy nieistniejacych wsi, Libra, 2010
  3. Robert Bankosz, Cerkwie bieszczadzkich Bojkow, Krosno, 2012
  4. Bieszszad 14, Ustrzyki Dolne, 200?
  5. Pawel Kusal, Zaponmiane cerkwie, Krosno, 2011
  6. Andrzej Potocki, Legendy lemkowskiego Beskidu, Rzeszow, 2009
  7. Pawel Kusal , Zapomniane Bieszczady, Lesko, 2010
  8. Falkowski Jan, Pasznycki Bazyli, Na pograniczu lemkowsko-bojkowskiem, Lwow, 1935
  9. Літопис Бойківщини, Львів, 2005

10. Maciej Skowronski, Agata Skowronska-Wydrzynska, Bojkowie, Gorale Polonin, Sanok 2007

11.  Stanislaw Orlowski, Tolhaje czyli zboje w Bieszczadach, Rzeszow, 2010

12.  Ірина Цельняк, Переселенці, Львів, Край 2009


[1]      Кабачій Р. Степові бойки. – Український Тиждень. – 2009. – 7 серпня. http://tyzhden.ua/Publication/3556

Люблинець Новий і Старий Історія, – Львів, Свічадо, 2010.

Петречко Д. Вигнання без канонад. Маловідома сторінка з історії західної Бойківщини.

Галичина. – Івано Франківськ, 2010.

Ніточко І. Остання депортація. До 60-річчя примусового переселення 1951 року. – Одеса: Прескур’єр, 2011.

[2]      Polen (Sanok und Przemysl) und in der Ukraine (Lviv und Region Lviv)

[3]      „Rusnacken“ ist das Synonym für „Ruthener“, der früheren Bezeichnung für Lemken

[4]      Russinisch wird in der Karpato-Ukraine, der Slowakei, Polen, Ungarn und Teilen des ehemaligen Jugoslawiens gesprochen.

[5]   “Lutowiska” – Encyclopedia of Jewish, Communities in Poland, Volume II

[7]      Über dieses Ereignis ist bis jetzt noch nichts bekannt gewesen.

[9]      Es war von seitens der UPA als Verrat angesehen worden, wenn mit den Sowjets kooperiert wurde (z.B. in Form eines Arbeitsverhältnisses). Im Gegenzug wurde von den sowjetischen Besatzern jegliche Unterstützung der UPA mit dem Tode bestraft.

[10]    Die meisten der Bewohner Skorodnes wurden nach Krywe Ozero, Ukraine zwangsumgesiedelt. Einige andere Bewohner lebten nach 1951 z. B. in Frankreich, USA, England, Kanada, Deutschland oder Russland.

[11]    Забуті мешканці Бескидів. Візуалізація пам’яті. https://bojky.wordpress.com/2012/09/15/забуті-мешканці-бескидів-фотоальбом/

Дорогов Домів: забуті Бескиди без мешканців. https://bojky.wordpress.com/2012/09/07/дорогов-домів-забуті-мешканці-бескид/

Дорогов Домів. Криве Озеро. Довгожителі.https://bojky.wordpress.com/2012/08/31/дорогов-домів-криве-озеро-старожили/

Дорогов Домів. Криве Озеро. Діти переселенців. https://bojky.wordpress.com/2012/08/31/дорогов-домів-криве-озеро-люди/

Дорогов домів. Криве Озеро. Церква. https://bojky.wordpress.com/2012/08/29/дорогов-домів-криве-озеро-церква/

Дорогов Домів. Криве Озеро. Переселенці.https://bojky.wordpress.com/2012/08/24/дорогов-домів-криве-озеро/

Дорогов Домів. Самбір. Музей “Бойківщина”. https://bojky.wordpress.com/2012/08/23/дорогов-домів-криве-озеро-переселенц/

Дорогов домів. Лютовища. https://bojky.wordpress.com/2012/08/21/дорогов-домів-лютовища/

Дорогов домів. Скородне. Оаза. https://bojky.wordpress.com/2012/08/19/дорогов-домів-скородне-оаза/

Дорогов домів. Cкородне. Люди. https://bojky.wordpress.com/2012/08/18/дорогов-домів-cкородне-люди/

Дорогов домів. Cкородне. Природа. https://bojky.wordpress.com/2012/08/16/дорога-домів/